
„Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken.“ Römer 1,20a
Viele Gläser standen eines Tages in der Hauptschule bereit, gefüllt mit kleinen Ästen und Brennnesseln. Bereit, um für ein paar Tage einige Gäste zu beherbergen und hautnah eines der größten Wunder der Natur zu beobachten: kleine Raupen, die sich in den nächsten Wochen satt fressen, verpuppen und schließlich in wunderschöne Schmetterlinge verwandeln würden.
Schon nach dem ersten Tag verpuppte sich eine Raupe und trotz aller Neugierde unsererseits beschloss sie zwei Wochen später, ausgerechnet in einer ruhigen Nacht, ihrem engen Kokon zu entschlüpfen. Groß war aber die Begeisterung, als der Schmetterling pünktlich zur ersten Schulstunde seine Flügel öffnete und wir seine leuchtenden Farben bewundern konnten. Gemeinsam entließen wir den „Kleinen Fuchs“ in die Freiheit!
Gott machte uns durch diesen Schmetterling das Wunder der Erlösung wieder einmal neu bewusst. Wir Menschen, die wie kleine Raupen unser Dasein fristen, können von Gott erlöst werden. Er will uns jetzt schon ein neues Herz und später, wenn er wiederkommt, einen neuen Körper schenken, frei von Sünde, Krankheit und Leid!